Spannungsquellen
Regelung von beheizten Formen

Kontakt

Spannungsversorgung von kleinen und großen Heizflächen

CoTexx®  Heizgestrick besitzt den großen Vorteil, dass es sowohl mit Kleinspannung (z.B. <60 V Gleichspannung ohne besonderen Berührungsschutz) als auch mit Niederspannung <400 V betrieben werden kann. Bei einer Gleichspannung >60 V bzw. Wechselspannung >25 V müssen Heizelemente und stromführende Kontakte vor Berührung geschützt sein. In diesem Fall ist es sinnvoll, das Heizsystem vor Inbetriebnahme zusätzlich von einer Elektrofachkraft begutachten zu lassen.

Wie bei jedem Heizelement muss der an die Spannungsquelle angeschlossene Widerstand zur Spannung passen, damit die im Entwurf definierte Heizleistung pro Fläche eingehalten wird. 

Als Faustregel für eine wirtschaftliche Beheizung von Faserverbundbauteilen gilt: Kleine Heizfläche, geringe Spannung – große Heizfläche, hohe Spannung.

Das Grundprinzip:

Temperatur messen und  regeln

Unabhängig von der Wahl der Spannungsquelle muss die Temperatur in jedem Heizfeld überwacht werden. Hierfür wird ein Temperatursensor (PT 100, PT1000) oder ein Thermoelement in die Form oder das zu beheizende Faserverbundbauteil einlaminiert oder aufgeklebt. Dadurch wird die aktuelle Temperatur des Heizelementes gemessen. Mithilfe einer Heizungsregelung  können nun  Soll- und Isttemperatur miteinander verglichen und bei Bedarf das Heizelement mit Spannung versorgt werden.  

Zusätzlich sollte jedes Heizfeld über einen Sicherheitskreis verfügen. Ein zusätzlicher Messpunkt überwacht die Temperatur an einer aussagekräftigen Position (idealerweise an der potentiell heißesten Stelle der Form) und gibt bei Übertemperatur das Signal zur Abschaltung der  Spannungsversorgung.

Wirtschaftlich und technisch effizient

Intelligente Heizungsregelungen von CoTexx

Für erste Versuche mit CoTexx®  Heizgestrick oder den Testbetrieb einer neuen beheizten Form ist meist ein Labornetzteil ausreichend. Die Spannung lässt sich über ein eingebautes Potentiometer regulieren, um die Heizleistung zu verringern. Der Fachhandel bietet eine große Auswahl an Labornetzteilen mit bis zu 1 kW Leistung und Spannungen bis 60 V

Darüber hinaus bieten wir auch individuelle Heizungsregelungen mit und ohne Spannungsquelle an, die auf Ihre mit Heizgestrick beheizten Faserverbundflächen abgestimmt sind. 

Reglerbox in Verbindung mit Labornetzgerät

Viele Labornetzteile verfügen über einen Fernsteuerungs-Anschluss. In Verbindung mit der CoTexx® Reglerbox lässt sich die Temperatur von Heizfeldern damit automatisch regeln. 

In die Reglerbox werden hierfür die Kabel des Temperatursensors eingesteckt. Im eingebauten Regler, wahlweise in Zweipunkt- oder PID-Ausführung, wird die aktuelle Temperatur mit der im Regler eingestellten Solltemperatur verglichen. Bei Bedarf wird ein Signal an das Labornetzgerät übermittelt, um das Heizelement mit Spannung zu versorgen. Über ein Potentiometer kann die Betriebsspannung eingestellt werden.

Mit der dargestellten Reglerbox lassen sich vier Heizfelder bzw. vier Labornetzgeräte regeln. Ebenfalls verfügbar sind Regler, bei denen sich ein Temperaturprofil programmieren lässt.

PID Regelung mit internen Schaltnetzteilen bis 60 VDC

Für größere Heizprojekte bieten wir Schaltschränke an, in die Schaltnetzteile mit bis zu 60 VDC eingebaut sind. Vorteil bei dieser Lösung ist, dass  Spannungsversorgung und Regelung in nur einem kompakten Gerät kombiniert sind.

Wir bieten Ihnen verschiedenste Ausführungen und Leistungen an. Die Ausgangsleistung kann standardmäßig bis zu 9 kW betragen, wodurch sich auch große Flächen von 10 m² und mehr mit berührungssicherer Kleinspannung versorgen lassen. Möglich ist auch eine Aufzeichnung der Temperaturmesswerte über den Heizzyklus hinweg. Die Daten lassen sich per USB auslesen und am Computer auswerten und dokumentieren.

Natürlich haben Sie die Wahl, ob sie Temperaturen mit Temperatursensoren (PT 100, PT 1000, Zweileiter- Dreileiter oder Vierleiterrechnik) oder Thermoelementen (z.B. Tyk K) messen möchten. Wir richten uns nach Ihren Vorstellungen!

PID Temperatursteuerung zur Versorgung von Heizelementen mit 230 VAC

Noch größere Flächen lassen sich am kostengünstigsten mit 230 V bzw. 100 V Netzspannung betreiben. Mithilfe von Halbleiterrelais werden die Heizelemente je nach Wärmebedarf getaktet mit Netzspannung versorgt. Auf Displays werden alle relevanten Einstellungen und Messwerte dargestellt, wie z.B. die aktuelle Heizleistung, die Heizenergie über den Heizzyklus oder die Soll- und Isttemperaturen. 

Alle unsere Schaltschränke verfügen über umfangreiche Sicherungs- und Abschalteinrichtungen, um ein höchstmögliches Sicherheitsniveau beim Betrieb der beheizten Formen und Werkzeuge zu ermöglichen.